Restauration eines verrotteten Dursley Pedersen Rades

Die Geschichte begann im September 2013:

Der Organisator der Nordbayerischen Pedersen-Treffen, Thomas Leißle, Fürth, unternahm mit einer Gruppe von 25 Pedersenfreunden eine Tour von Dover nach Dursley aus Anlass des 120-jährigen Pedersen-Patents (Dursley Pilgrimage 2013).

Unter den Teilnehmern auch Rahmenbauer Michael Kemper aus Grambusch. Als Michael Kemper bei einem Empfang im dortigen „Heimatmuseum“ (Dursley Heritage Center) die stark beschädigten und völlig verrosteten, traurigen Überreste eines Original Dursley Pedersen-Rades (von 1898) mit Tieflenker entdeckte, erklärte er sich spontan bereit, das Fragment fachgerecht zu restaurieren (siehe Fotos alt und neu).

Pedersen_vorher
Dursley Pedersen vor der Restauration

 

Die Museumsleitung willigte ein – und Michael Kemper nahm das alte Rad auf dem Rückweg gleich mit in seine Werkstatt. „Nach 15 Monaten Restaurierungszeit ist das Rad dann wieder nach Dursley zurückgegangen“,

Pedersen_nachher
Dursley- Pedersen nach der Restauration

 

 

so Michael Kemper, der kürzlich zusammen mit seinem Sohn Jonas die Reise über den Ärmelkanal antrat. Bei der Übergabe an das Museum waren David Evans (Autor des Pedersen-Buches) und Andy Barton (Vorsitzender des Heritage Center) mit dabei.

Was die örtliche Tageszeitung „Dursley Gazette“ darüber berichtet hat, ist unter folgendem Link zu sehen:

http://www.gazetteseries.co.uk/news/11798653.Iconic_Dursley_bike_comes_home/